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"Fit For Fun"

Sport- und Gesundheitstag

am 27.05.2003


unter diesem Motto veranstaltete die
Städt. Berufsschule für den Einzelhandel
einen Projekttag für 595 Schülerinnen und Schüler

 



An diesem Tag wurden Schülerinnen und Schüler mit einem breitem Spektrum von Workshops, Kursen, Ausstellungen und sportlichen Aktivitäten angesprochen.

Grundgedanke im Sozialforum, dem die Beratungslehrerin und der Beratungslehrer, die Verbindungslehrer, die Mädchenbeauftragte, der Mediator, die Suchtpräventionsbeauftragte, die stellvertretende Schulleitung und die Schulsozialarbeiterinnen angehören, war es, das Thema "Gesundheit - in physischer und psychischer Hinsicht" auf eine andere Art den Schülerinnen und Schülern näher zu bringen.
Sie sollten die Chance haben, über das "normale" Schulleben hinaus Informationen zu erhalten, Eindrücke zu sammeln, Situationen zu erleben, Grenzen kennen zu lernen und Einblicke in alternative Lebensbewältigungsstrategien zu erhalten. 

In vielen Workshops konnten sich die Schülerinnen und Schüler aktiv und kritisch mit sich und den anderen auseinandersetzen und das eigene Verhalten reflektieren. 

1. Ziele 

In Ausbildung befindliche Jugendliche werden mit vielen neuen Lebenssituationen und den damit verbundenen Problemen wie langes Stehen, ungünstige Arbeitszeiten, knappe Freizeit, Arbeitsdruck, ständiges "keep-smiling" in der Berufswelt, aber auch mit hohen Anforderungen an der Berufsschule konfrontiert.

Dies löst oft Frustration, Verunsicherung und persönliche Krisen aus, was zu Resignation, Aggressivität und Suchtverhalten führen kann. 

Aus diesem Grund bildeten die Themenbereiche 

  • Suchtprävention

  • Konfliktbewältigung

  • Stressbewältigung

  • richtige Ernährung

  • Sexualität

  • Schönheitsideale

  • und viele sportliche Aktivitäten

die Hauptschwerpunkte des Projekttages.

Die Schülerinnen und Schüler sollten durch aktive Teilnahme für die obigen Themen offen werden, um Bewältigungsstrategien für sich zu entwickeln, zu reflektieren und umzusetzen. 

 

2. Planung

Eine frühzeitige Planung ist die Voraussetzung für ein gutes Gelingen. 

Oktober

Informationen/Ideen sammeln

 

ab November

Kontaktaufnahme mit außerschulischen Organisationen und Institutionen, um KursleiterInnen/ReferentInnen für unsere Themen zu gewinnen

 

Dezember

Vorstellung des Konzeptes bei der pädagogischen Konferenz der Berufsschule und Abstimmung im LehrerInnenkollegium/Kombination mit Sporttag

 

Januar

Erweiterung des Angebotes durch Kursangebote von LehrerInnen

 

Februar

genaue Festlegung des Kursangebotes für SchülerInnen in einer Excel-Datei 

Abklärung von vielen Details:

  • Ausstattung der Klassenräume

  • maximale TeilnehmerInnenzahl/Geschlecht

  • Kosten/Finanzierung

  • Veranstaltungsort

  • benötigtes Material

  • zeitlicher Rahmen

März

Vorbereitung der Einschreibung

  • Erfassen aller SchülerInnen des Projekttages in einer Excel-Datei (nach Klassen geordnet)

  • Erstellen einer 2. Kurseinschreibedatei 

1. April 

8. April

klassenweise Einschreibung und Zuordnung von Kursen nach Prioritäten
 

29. April

Nachmeldetag für abwesende SchülerInnen
 

April

  • Schreiben an die KursleiterInnen

  • Planung des Ablaufs der Abschlussveranstaltung

  • Preise für die Tombola

  • Erstellen von Feedback-Fragebögen für SchülerInnen und KursleiterInnen

  • Erstellen eines Gesundheitsquiz

  • Erstellen von Teilnahmebescheinigungen

  • Einsatzplanung für Lehrkräfte

  • Raumplanung

  • Vorbereitung der Infothek am Projekttag für KursleiterInnen, Lehrkräfte und SchülerInnen zur Information und Unterstützung

Mai

  • Erstellen von Kurslisten mit Namen aller teilnehmenden Schülerinnen und Schüler

  • Erstellen von Klassenlisten für KlassenlehrerInnen

  • teilnehmende Klassen erstellen Werbeplakate zu den Themenbereichen und setzen sich dabei mit der Thematik auseinander

Für weitere Details und eine Übersicht über alle im Projekt verwendeten Unterlagen klicken Sie bitte hier.


3. Ablauf des Projekttages

Tagesablaufprogramm

Die Schülerinnen und Schüler trafen sich um 8:00 Uhr im "üblichen" Klassenzimmer" zur Anwesenheitskontrolle. Dabei konnte vergesslichen SchülerInnen noch einmal der Kursraum mitgeteilt werden. Die Klassenräume wurden bei Bedarf umgestellt. In der Pause begrüßte der stellvertretende Schulleiter im Imbissraum die KursleiterInnen und dankte ihnen für ihr Engagement. Bis 13:00 Uhr befanden sich die SchülerInnen in ihren ausgewählten Kursen. Dort erhielten sie Teilnahmebescheinigungen. In der nachfolgenden Mittagspause hatten die SchülerInnen Gelegenheit, die Ausstellung in der Aula der Berufsschule zu besuchen sowie am Gesundheitsquiz teilzunehmen. Um 14:30 Uhr trafen sich die SchülerInnen wiederum im Klassenverband, um ihre Eindrücke aus den Workshops auszutauschen, den Feedbackbogen auszufüllen, die Teilnahmebescheinigungen als Nachweis vorzuzeigen und die Räume wieder für den nächsten Unterrichtstag umzustellen. Um 15.oo Uhr war die große Abschlussveranstaltung in der Aula. Unser Schulleiter resümierte anschaulich den Tag im Vergleich mit einer Reise in die Karibik, weg vom "normalen" Schulalltag. Die Sieger des Gesundheitsquiz erhielten Bücher und CD-Gutscheine, die von unseren Glücksfeen überreicht wurden. Ein kurzer Videofilm mit Ausschnitten aus dem Vormittagsprogramm rundete den gelungenen Projekttag ab.

4. Sequenzen aus dem Tag (mit Fotos!)

Für weitere Infos hier klicken

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Mehrkampf "Die sportlichste Berufsschulklasse" mit den Disziplinen Volleyball, Ultimate Frisbee, Jumanji und Klettern.
Mehr zum Wettbewerb...

   Kursbereiche:

Außerschulische Experten und Lehrer der Berufsschule boten eine Vielzahl unterschiedlichster Workshops und Kurse an. 
Mehr zu den Kursen...

In der Aula konnte man sich am "Nichtraucherstand" über die Folgen des Qualmens informieren, seine Lungenkapazität oder die Schadstoffanteile der tabakgequälten Atemluft messen lassen.
Mehr zum Nichtraucherstand...

 

 

5. Dank an die KursleiterInnen/Institutionen

Den KursleiterInnen und ReferentInnen danken wir herzlich für ihr Engagement und für die anregende Zusammenarbeit mit den Mitgliedern des Sozialforums.
Positiv ist hervorzuheben, dass unsere Planung und Organisation durch ihren verlässlichen Einsatz erleichtert und wesentlich unterstützt wurde.
Ohne die hervorragende Kooperation mit vielen außerschulischen Institutionen wäre der Projekttag in dieser Form nicht realisierbar gewesen. 



Dank für die organisatorische Unterstützung

Wir bedanken uns beim LehrerInnenkollegium für die Unterstützung.

Unser besonderer Dank gilt

  • Herrn Wimmer für die professionelle Gestaltung des Gesundheitstages auf der Website unserer Schule

  • Herrn Krause für die organisatorische Unterstützung bei der Einschreibung

  • Herrn Schiffauer für die erfrischende, anschauliche Dokumentation des Projekttages in einem Videofilm

 

Dank für die finanzielle Unterstützung

Nur durch die finanzielle Unterstützung verschiedener Institutionen war es uns möglich, unseren Schülerinnen und Schülern ein so umfangreiches, interessantes Angebot zu unterbreiten.
Unser besonderer Dank geht daher an das 

  • Schulreferat 

  • Sozialreferat/Stadtjugendamt

  • ETC

 

6. Resümee


Der „andere“ Berufsschultag an unserer Schule war für SchülerInnen und LehrerInnen eine neue Erfahrung mit interessanten, inhaltsreichen und vielfältigen Angeboten.

Die SchülerInnen wurden noch am Projekttag zu den Punkten Gestaltung und Inhalt der Veranstaltung, zu Mitarbeit der Gruppe und eigener Mitarbeit und zum persönlichen Gewinn befragt.

Die Veranstaltungen wurden von ihnen mehrheitlich positiv bewertet, z.B. fanden annähernd 60 % der TeilnehmerInnen den Inhalt der Veranstaltung/des Workshops sehr gut oder gut. Nur 20 % zogen aus dem Projekttag keinen persönlichen Gewinn, obwohl ca. 30% der SchülerInnen aus organisatorischen Gründen nicht ihren gewünschten Kurs belegen konnten. Nähere Daten sind in der Auswertung Schüler-Feedback (siehe unten unter "Rückmeldung der SchülerInnen") nachzulesen. 

Damit war unser Anliegen erfüllt, den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit zu geben, sich aktiv und kritisch mit sich und den anderen auseinanderzusetzen, sich mit neuen Gedanken und Sichtweisen zu befassen und das eigene Verhalten zu reflektieren. 

Wichtig für uns war es, auch Rückmeldungen der KursleiterInnen zu erhalten, die durchweg erfreulich ausfielen. 
Nähere Informationen sind in der Auswertung KursleiterInnen-Feedback (siehe unten unter "Rückmeldung der KursleiterInnen" ) nachzulesen.

Bei der Auswertung des Tages im Sozialforum besprachen wir, was beim nächsten Mal zu verbessern ist. Es gibt einige Punkte, die zu optimieren sind. Als besonders wichtig stellte sich heraus, dass der Kurstitel und die Kurzbeschreibung des Workshops entscheidend dazu beigetragen haben, SchülerInnen für bestimmte Kurse zu motivieren bzw. „abzuhalten“. 

Insgesamt war es ein abwechslungsreicher, vielseitiger und erfolgreicher Tag, der sich trotz des hohen Organisationsaufwandes lohnte.

Geplant ist deshalb eine Wiederholung von „Fit For Fun“ im Schuljahr 2003/2004
für SchülerInnen, die heuer wegen ihres Schultages nicht die Gelegenheit hatten, am Projekttag teilzunehmen. 

Rückmeldung der KursleiterInnen 


Wenn man sich die 37 Bögen anschaut, die wir zurückerhalten haben, dann ist zusammenfassend zu sagen, dass die KursleiterInnen gern an unserem Projekttag teilgenommen haben. Das kann man allein daran ablesen, dass bei einer Wiederholung 30 den Kurs unverändert, 5 mit Veränderungen und nur 2 nicht mehr anbieten würden.

Die hohe Bereitschaft, erneut einen Kurs anzubieten, liegt sicher zu einem hohen Teil am Verhalten unserer Schüler, das nur von drei LeiterInnen negativ und von fünf mit Einschränkungen positiv gesehen worden ist. Alle anderen, also 28, waren vollauf zufrieden mit unseren Schülern. 

So wird u.a. geschrieben: „Die Kursteilnehmer interessierten sich sehr für das Thema. Deswegen nahmen sie aufmerksam am Kurs teil.“ Oder:“ Angenehm, waren fast ausschließlich gut motiviert.“

Die hohe Wiederholungsbereitschaft hängt sicher auch mit der gelungenen Organisation dieser Veranstaltung ab, denn viele LeiterInnen äußerten sich darüber sehr positiv, wobei von vielen auch das kalte Buffet gebührend gewürdigt wurde. 


Natürlich war nicht für alle alles gut. Einzelne Kritikpunkte und Anregungen wurden uns auch mit auf den Weg gegeben, die wir dankbar entgegen nahmen, um weitere Veranstaltungen zu optimieren.


Folgende Anregungen wurden vorgebracht:

- die Schüler sollten in Vortreffen auf den Kurs vorbereitet werden
- es sollte auch Kurse mit drei Stunden angeboten werden
- die KursleiterInnen sollten sich in einem Nachtreffen austauschen können
- der Name des Kurses sollte an die Klassenzimmertür geschrieben werden 

Rückmeldung der SchülerInnen 

Sehen Sie hierzu die Auswertung der Schüler-Feedbackbögen:

Feedback 1     Feedback 2     Feedback 3     Feedback 4

 

 

Theres Reiter
Edeltraud Rendel
Annette Schmidl 

 
zuletzt geändert: 31.12.08
 

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