Städtische Berufsschule
für den Einzelhandel Mitte

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Wissenswertes zur Berufsschule und zum Schulalltag 

Name der Schule und ihre AnsprechpartnerInnen

  Telefon Raum
Städt. Berufsschule für den Einzelhandel Mitte    
Schulleiter: Herr Randak 233 – 325 50 3.29
Ständiger Vertreter des Schulleiters: Herr Reimer 233 – 325 51 3.33
Sekretariat: Frau Herczeg-Wedl / Frau Güc, Frau Knobbe, Frau Filzmayer
233 – 325 53 3.31
Beratungslehrkraft:  Frau Reiter 233 – 325 57 2.60
Schulpsychologin:  Frau Dr. Riemer (Freitag anwesend) 233 – 325 20 2.57
Schulsozialarbeit: Frau Geiger  233 – 325 82 3.34
  Herr Großklass 233 – 325 21 3.36
Verbindungslehrkräfte: Frau Roßgoderer / Herr Hofer    
Mädchenbeauftragte:  Frau Galle    
Jungenbeauftragter:    Herr Staudt    

 

Der Bereich der beruflichen Bildung und Ausbildung ist durch Gesetze (Jugendarbeitsschutzgesetz, Jugendschutzgesetz, Berufsbildungsgesetz, Bayerisches Gesetz über das Erziehungs- und Unterrichtswesen, Berufsschulordnung) sowie durch den Ausbildungsvertrag geregelt.

 

Schulpflicht

Die Schulpflicht dauert 12 Jahre, sie gliedert sich in die Vollzeitschulpflicht und in die Berufsschulpflicht. Wer in einem Ausbildungsverhältnis steht, ist bis zum Abschluss der Berufsausbildung berufsschulpflichtig, jedoch längstens bis zum 21. Lebensjahr. Ausgenommen sind Auszubildende mit Hochschulzugangsberechtigung (aus Art. 39,2 BayEUG). Die Volljährigkeit befreit also nicht von der Berufsschulpflicht.

Eine vorzeitige Beendigung der Berufsschulpflicht ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich: z. B. kürzere Ausbildungszeit, vorzeitige und erfolgreiche Abschlussprüfung.

 

Ordnungswidrigkeiten

Mit Geldbuße kann belegt werden, wer vorsätzlich oder fahrlässig die Anmeldung zur Berufsschule unterlässt bzw. als Erziehungsberechtigter,  Ausbildender oder Arbeitgeber diese Verpflichtung nicht erfüllt. Das Gleiche gilt für Schulpflichtige, die am Unterricht oder an den sonstigen verbindlichen Schulveranstaltungen nicht teilnehmen (Art. 119,1 BayEUG). Bei der Ahndung von Schulversäumnissen sollen lt. Ordnungswidrigkeitsgesetz unter Einschaltung der Jugendgerichtshilfe erzieherische Gespräche geführt werden, um eine dem Jugendlichen / der Jugendlichen angemessene Lösung zu finden.

Zur Unterstützung und Beratung der Schulpflichtigen wird an dieser Berufsschule Schulsozialarbeit angeboten.

Persönliches Einverständnis: Die Erziehungsberechtigten und die Schüler/innen können die Hilfe der Schulsozialarbeit bei persönlichen Schwierigkeiten oder bei auftretenden Ordnungswidrigkeiten in Anspruch nehmen. Deshalb dürfen die persönlichen Daten im Rahmen der Hilfestellung an die Schulsozialarbeit weitergegeben werden. Auch der Allgemeine Sozialdienst darf im Bedarfsfall aus seiner Sicht Stellung nehmen.

 

Schulberechtigung

Personen, die nicht mehr berufsschulpflichtig sind, sich aber in Berufsausbildung befinden, sind zum Besuch der Berufsschule berechtigt; die Ausbildenden haben den Besuch der Berufsschule zu gestatten (Art. 40 BayEUG). Berufsschulberechtigte sind in ihren Rechten und Pflichten den Berufsschulpflichtigen gleichgestellt.

 

Verhinderung (§32 BSO)

  1. Ist ein(e) Schüler/in aus zwingenden Gründen verhindert, am Unterricht teilzunehmen, so ist die Schule unter Angabe des Grundes innerhalb einer Woche schriftlich zu verständigen. Im Falle fernmündlicher Verständigung ist eine schriftliche Mitteilung innerhalb einer Woche nachzureichen.
  2. Bei Erkrankung ist bei Wiederbesuch der Schule eine Mitteilung über die Dauer der Krankheit vorzulegen. Bei einer Erkrankung von mehr als zwei Tagen ist der Schule eine Ablichtung der Arbeitsunfähigkeit bzw. Schulunfähigkeitsbescheinigung vorzulegen (das Original erhält der Ausbildungsbetrieb). Häufen sich krankheitsbedingte Schulversäumnisse oder bestehen an der Erkrankung begründete Zweifel, kann die Schule die Vorlage eines ärztlichen oder schulärztlichen Zeugnisses verlangen.
  3. Wird am Tag der Erkrankung ein angekündigter Leistungsnachweis geschrieben, muss auch bei eintägiger Erkrankung ein ärztliches Attest vorgelegt werden.
  4. Wird am Tag der Verhinderung eine Schulaufgabe oder Extemporale geschrieben, muss diese am ersten Schultag nach dem entschuldigten Fehlen nachgeschrieben werden.

 

Beurlaubung / Befreiung

Schüler/innen können in dringenden Ausnahmefällen auf schriftlichen Antrag beurlaubt werden (§ 34 BSO). Der Unterricht ist im Regelfall auf Weisung der Schulleitung nachzuholen.
Durchführung von Beurlaubungen für einen Teil des Unterrichtstages:
Will eine Schülerin / ein Schüler für den Rest des Unterrichtstages beurlaubt werden, muss sie / er spätestens zu Beginn des Unterrichtstages bei der Klassenleitung bzw. bei der Lehrkraft, die am Vormittag in der Klasse ist, einen schriftlichen Antrag auf Beurlaubung stellen. Das Formular erhält die Schülerin / der Schüler im Klassenzimmer von der Klassenleitung bzw. von der Klassenlehrkraft. Nachweise, die eine Beurlaubung rechtfertigen, müssen vorgelegt werden.

In bestimmten Fällen sind Jugendliche vom Besuch der Berufsschule befreit (Art. 39,3 BayEUG) oder können auf Antrag befreit werden (Art. 39,4 BayEUG).

Zuständig für die Entscheidung über den Antrag ist die betroffene Berufsschule.

 

Schüler/in: Rechte und Pflichten

Jede/r Schüler/in hat gemäß Art. 128 der Bay. Verfassung ein Recht darauf, eine seinen/ihren erkennbaren Fähigkeiten und seiner/ihrer inneren Berufung entsprechenden schulische Bildung und Förderung zu erhalten.
Jede/r Schüler/in hat das Recht, seine/ihre Meinung frei zu äußern; im Unterricht ist der sachliche Zusammenhang zu wahren.
Jede/r Schüler/in hat sich so zu verhalten, dass die Aufgabe der Schule erfüllt und das Bildungsziel erreicht werden kann. Er/sie hat insbesondere die Pflicht, am Unterricht regelmäßig teilzunehmen und die sonstigen verbindlichen Schulveranstaltungen zu besuchen. Der/die Schüler/in hat alles zu unterlassen, was den Schulbetrieb oder die Ordnung der Schule stören könnte (aus Art. 56 BayEUG).
Im Gebäude und auch auf dem gesamten Schulgelände (Außenbereich) herrscht Rauchverbot. Verlassen Schüler/innen während des Schultages das Gelände, ist der gesetzliche Unfallversicherungsschutz unterbrochen.

 

Notenübertrag:

Für Kaufleute im Einzelhandel wird die Note im Fach „Kundenorientiertes Verkaufen“ der 11. Klasse in das Zeugnis der 12. Klasse übernommen.

 

Mittlerer Schulabschluss an der Berufsschule / Nachweis der Englischkenntnisse

An der Berufsschule kann der mittlere Bildungsabschluss (§ 48 BSO) erreicht werden. Voraussetzung hierfür sind: Berufsschulabschluss (Abschlusszeugnis) mit einer Durchschnittsnote von mindestens 3,0; erfolgreicher Berufsabschluss; ausreichende Englischkenntnisse. Die Englischkenntnisse können durch die Note „ausreichend“ der 9. Jahrgangsstufe (Hauptschule, Realschule, Gymnasium u.ä.) nachgewiesen werden. Ist dieser Nachweis nicht möglich, können die Englischkenntnisse auf anderen Wegen (s.u.) erworben werden.

Es gibt hierfür zwei Möglichkeiten:

  1. Im Rahmen des lernfeldbezogenen Unterrichts Note „ausreichend“ im Pflichtfach Englisch in der Abschlussklasse (Leistungsstand eines mindestens fünfjährigen Englischunterrichts; Stufe 1).
  2. Erfolgreiche Teilnahme (als Externe/r) an der Zertifikatsprüfung Englisch.

 

Attestierte Legasthenie oder Lese-Rechtschreibschwäche:

Schüler/innen, bei denen eine Legasthenie oder Lese-Rechtschreibschwäche fachärztlich attestiert worden ist, können nach Anerkennung durch den schulpsychologischen Dienst der LH München bei schriftlichen Prüfungen bestimmte Sonderbedingungen wie Zeitzuschläge erhalten.

Die Gewährung von Sonderbedingungen aufgrund von Legasthenie oder Lese-Rechtschreibschwäche wird jedoch im Zeugnis vermerkt.

Vorgehen:

Vereinbaren Sie telefonisch mit dem schulpsychologischen Dienst einen Termin und geben ihm das Gutachten zur Legasthenie oder Lese-Rechtschreibschwäche.

Landeshauptstadt München
Schulpsychologischer Dienst
Leitung: Frau Barbara Schweiger-Gruber
Goethestr. 12
80336 München
Tel.: 233-32100

Anmeldung:
Frau Brigitte Conrad
Tel.: 233-32110

 

Zertifikate:

Zeichnen sich Auszubildende im handlungsorientierten Unterricht und / oder in der Warenverkaufskunde auf Dauer durch herausragende Leistungen aus, erhalten sie hierzu zum Abschlusszeugnis ein Zertifikat.

 

Schüler/innenmitverantwortung – Schüler/innenvertretung

Im Rahmen der Schülermitverantwortung soll allen Schülern/Schülerinnen die Möglichkeit gegeben werden, Leben und Unterricht ihrer Schule ihrem Alter und ihrer Verantwortungsfähigkeit entsprechend mitzugestalten (aus Art. 62,1 BayEUG).

Berufsschulbeirat

An jeder Berufsschule wird ein Berufsschulbeirat gebildet; die Amtszeit der gewählten Mitglieder dauert zwei Jahre (aus § 16 - 20 BSO).

 

Weitere Hinweise

In der Mittagspause kann – ohne Haftung von Seiten des Schulträgers – das Schulhaus verlassen werden. Während der Kurzpausen am Vormittag darf jedoch das Schulgrundstück aus versicherungsrechtlichen Gründen ohne Genehmigung nicht verlassen werden.

Volljährige Schüler/innen stehen nach Unterrichtsschluss dem Betrieb zur Verfügung.

Für Garderobe, Fahrräder und abgestellte Fahrzeuge wird vom Sachaufwandträger keine Haftung übernommen. Bei Feueralarm sind die Anweisungen der Schule bzw. der Lehrkräfte zu befolgen.

Die Hausordnung ist einzuhalten. 

Aus Sicherheitsgründen ist das Schulgebäude videoüberwacht.

Weitergabe von persönlichen Daten bei unentschuldigtem Fehlen: Der Schüler / die Schülerin, bei Minderjährigen die Erziehungsberechtigten sind damit einverstanden, dass die Daten an die ÜSA (Übergang Schule Arbeitswelt) bzw. den ASD (Allgemeiner Sozialdienst) weitergegeben werden.



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