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Unsere Patenkinder

Eine Patenschaft, wie unsere SMV sie übernommen hat, ist oft die einzige Chance für Kinder wie Alishba, Luis und Ngoute dem Teufelskreis von Armut, Hunger und Krankheit durch den Besuch einer Schule und eine spätere Ausbildung zu entkommen. Auch Impfungen oder der Bau von Brunnen werden mit diesen Hilfsgeldern finanziert. Verschiedene Institutionen wie Plan International  vermitteln solche Patenschaften. Unser Weihnachtsbasar ermöglicht es uns, den monatlichen Beitrag aufzubringen.

Videos zu Plan International könnt Ihr auf ihrem You-Tube-Channel anschauen.

 

Aktuelle Patenkinder
 
 
 
Alishba
Pakistan
Luis
Equador

Arsene
Ngoute Ghapol
Kamerun

   
Ehemalige Patenkinder
 
Hina
Pakistan
Jemes-Simon
Tansania
Anderson Jhoel
Equador
Abdu Djanco
Guinea-Bissau
 

 

Einige Reaktionen auf vergangene Aktionen der SMV:

Brief aus Brasilien 2010
Brief aus Brasilien 2011
Siehe auch hier: http://www.kulturbras.com.br/
Bilderserie: Unterschied zwischen unserer Welt und deren Welt (Quelle: http://swiss-lupe.blogspot.com)


 

Arsene

Arsene Ngoute Gbapol ist seit 2016 unser Patenkind. Er trat an die Stelle von Abdu, der die Schule wechselte und daher nicht mehr von Plan International betreut wird.

Arsene wurde am 1. Januar 2007 geboren. Er lebt mit seiner Mutter Caroline (geboren 1980) und seinen Brüdern Djatto (2000), Ergi (2011) und Princi (2014) in Kamerun in der Region Bertoua. Der Vater wohnt nicht bei ihnen.

Die Familie lebt von Landwirtschaft, sie sind Christen so wie 69 Prozent der Bevölkerung Kameruns. Sie leben in einem Haus mit geflochtenem Dach und einem Fußboden aus Erde, wie die meisten Bauern in der Gegend. Gekocht wird mit Holz, fließendes Wasser oder Toiletten gibt es natürlich nicht.

Die Lebenserwartung der Männer beträgt in Kamerun 51 Jahre, die der Frauen 52 Jahre (Stand 2008). Die Säuglingssterblichkeit pro 1.000 Geburten beträgt 74 und die Sterblichkeit der Mütter pro 100.000 Geburten 1.000. Je nach Quelle werden zwischen 5,1 Prozentund 7,0 Prozent der erwachsenen Bevölkerung als mit dem HI-Virus infiziert bezeichnet. (Wikipedia)

Bilder von Arsene

2016
 

 

Berichte aus Arsenes Region

2016 Bericht aus Kamerun 

2017 Bericht aus Kamerun

 


 

Luis

Luis D. Salcedo Quinchuango ist seit August 2014 unser Patenkind. Er trat an die Stelle von Anderson, dessen Familie plötzlich weggezogen war.

Luis wurde am 10. August 2004 geboren, sein Vater ist Maurer und er hat noch zwei Geschwister, eine ältere Schwester und einen kleinen Bruder. Mehr über Luis könnt Ihr hier erfahren.

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Ecuador ist das zweitärmste Land Südamerikas. Wie in den meisten lateinamerikanischen Ländern ist diewirtschaftliche Ungleichheit extrem hoch: Während die oberen 20 % etwa 58 % des Nationaleinkommens erzielen, bleiben für die untersten 40 % lediglich 11 %. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation liegt die Lebenserwartung für Männer mit 70 Jahren imsüdamerikanischen Mittelfeld (Schlusslicht ist Bolivien mit 63 Jahren, Spitzenreiter Chile mit 74). 
15 % der Bevölkerung leben von weniger als einem Dollar am Tag – nach Bolivien und Paraguay der höchste Wert auf dem Subkontinent. (Quelle: Wikipedia)

 

Bilder von Luis

2014

 

Berichte aus Luis' Region

2014 - Vorstellung von Luis und Bericht aus der Region Quito

2016 - Aktueller Bericht aus Equador

 


 

Alishba

Alishba ist seit März 2013 unser Patenkind. Sie trat an die Stelle von Hina, die von der Organisation Plan International nicht mehr betreut werden kann.

Alishba ist 2006 geboren und lebt in der Region Vehari. Sie besucht durt die Grundschule.

Den Staat Pakistan gibt es erst seit 1947. Vorher bildete es zusammen mit Indien eine britische Kolonie. 1956 rief sich Pakistan zur ersten Islamischen Republik der Erde aus. Der ehemalige Landesteil Ostpakistan ist seit 1971 als Bangladesch unabhängig. Pakistan ist mit rund 800.000 Quadratkilometern etwa doppelt so groß wie Deutschland und hat schätzungsweise etwa 150 Millionen Einwohner. Im Gegensatz zu Indien ist Pakistan nicht hinduistisch, sondern zu 96 Prozent muslimisch. Politisch ist es nach dem Sturz der Militärdiktatur unter dem Pervez Musharraf im Jahr 2008 wieder ein demokratischer Staat. Regierungschef ist seitdem Yousaf Raza Gilani, Präsident Asif Ali Zardari.

wpeB.jpg (30963 Byte)Das Pro-Kopf-Einkommen ist mit jährlich 1300 US-Dollar (Schätzung 2013) zwar höher als in manchen Staaten, jedoch ist die politische Lage seit dem 11.9.2001 sehr angespannt, da Pakistan an Afghanistan grenzt. Während die Regierung offiziell die USA unterstützt, sympathisieren Teile der Bevölkerung mit den Taliban, was oft zu blutigen Auseinandersetzungen führt.

 

Bilder von Alishba

2013

 

Berichte aus Alishbas Region




Abdu Djanco


Unser ehemaliges Patenkind Abdu Djanco, geboren am 14.05.2000 in Guinea-Bissau, Westafrika. Als die Patenschaft für Jemes Mboga (siehe unten) endete, wurde er dessen Nachfolger. Abdus Eltern sind Bauern, sie sind Muslime wie 50 % der Bevölkerung des Landes. Die Familie lebt wie dort üblich in einer Lehmhütte mit Wellblechdach.

Der afrikanische Staat Guinea-Bissau gehört zu den am geringsten entwickelten Ländern weltweit. Auf einer Fläche etwa halb so groß wie Bayern leben um die 1,5 Millionen Menschen. Obwohl die offizielle Landessprache Portugiesisch ist und Schulunterricht ausschließlich darin stattfindet, beherrschen es nur wenige Einwohner gut; Standardportugiesisch sprechen nur etwa 14 Prozent. Daher können nur ca. 40 % lesen und schreiben. Dies liegt aber auch daran, dass die Kinder früh arbeiten müssen und Schulen nicht kostenlos sind. So geht der Durchschnitt der Kinder nur 2 Jahre zur Schule. (Quelle: Wikipedia)

Jedes fünfte Kind stirbt bei der Geburt, die Lebenserwartung liegt unter 50 Jahren. Viele Menschen sind HIV-infiziert. Das Auswärtige Amt schreibt auf seiner Website:

"Bei Reisen nach Guinea-Bissau wird zu besonderer Vorsicht geraten. ... Erst Jahre nach Beendigung des Bürgerkriegs von 1997/1998 befindet sich Guinea-Bissau langsam in der Aufbauphase. Guinea-Bissau zählt dennoch zu den ärmsten Ländern der Welt. Armutskriminalität oder schlechte Hygienestandards zum Beispiel erfordern daher weitere angemessene Vorsichts- und Verhaltensmaßnahmen. Die bestehende Infrastruktur, insbesondere das Straßensystem in der Hauptstadt, hat sich in letzter Zeit verbessert. Die zahlreichen Pisten und Nebenstrecken im Landesinneren sind jedoch insbesondere in der Regenzeit nur mit geländetauglichen Fahrzeugen befahrbar. Eine regelmäßige Strom- und Wasserversorgung ist nicht garantiert. Die Müllabfuhr funktioniert derzeit nur in der Hauptstadt."

Seit 2016 geht Abdu auf eine Schule in einer anderen Stadt. Die Patenschaft endete damit. Alles Gute, Abdu!

Bilder von Abdu

2011 2012 2013
Abdu Abdu
2014    
 
 

Anderson Jhoel Toaquiza Vega

Von 2008 bis 2014 war Anderson Jhoel Toaquiza Vega unser Patenkind. Er wurde am 1.3.2008 in Casa Quemada im zentralen Ecuador geboren. Seine Eltern Jose und Yolanda waren bei seiner Geburt mit 19 und 21 Jahren noch recht jung. Sie lebten in einem Haus aus Beton und Asbest, Toiletten oder ähnlichen "Luxus" gab es nicht. Der nächste Arzt waretwa zwei Stunden entfernt.

 

Im August 2014 erreichte uns die Nachricht, dass Andersons Familie von einem Tag auf den anderen verschwunden war. Sie ist wohl fortgezogen, um woanders ein besseres Leben zu finden. Viel Glück, Anderson!

Bilder von Anderson

2009 2011 2012 2013

 

Berichte aus Andersons Region

 


Jemes-Simon Mboga

Jemes-Simon Mboga, unser erstes ehemaliges Patenkind aus Tansania. Durch Eure Patenschaft wurde es ihm unter anderem ermöglicht, eine Schule zu besuchen. Mit dem Schulabschluss endete 2011 unsere Patenschaft. Alles Gute, Jemes!

Tansania liegt im östlichen Afrika, ist knapp dreimal so groß wie Deutschland und hat etwa 35 Millionen Einwohner. Die Hauptstadt heißt Dodoma. Bekannt ist Tansania für seine Naturschönheiten, etwa den Nationalpark Serengeti, den Victoriasee (drittgrößter See der Erde, ungefähr so groß wie Bayern) oder den Kilimandscharo (höchster Berg Afrikas, 5.892 m). Man spricht in Tansania Suaheli und Englisch. Das Leben dort ist für unsere Verhältnisse wohl unvorstellbar hart. Mit einem durchschnittlichen Jahreseinkommen von 270 Dollar (dies entspricht einem Bruttoverdienst von knapp 19 Euro monatlich) ist Tansania das drittärmste Land der Erde. Krankheiten und Seuchen wie Malaria, Cholera und Aids sind alltäglich, so dass die Lebenserwartung unter 50 Jahren liegt. Jedes achte Kind stirbt, bevor es 5 Jahre alt ist, jedes zweite ist unterernährt.

Jemes kommt aus einer Fanile von Kleinbauern. Links seht Ihr ihn mit seiner Mutter (Mitte) und seiner  Schwester Christina (Klick zum Vergrößern). Selbstverständlich müssen alle Kinder mithelfen, den Lebensunterhalt zu sichern. So verbringt etwa Jemes viel Zeit damit, Feuerholz zu sammeln oderWasser aus einem Brunnen zu holen. Die Möglichkeit, überhaupt eine Schule zu besuchen und Lesen zu lernen, haben bei weitem nicht alle Kinder.

Bilder von Jemes

2011

Berichte aus Jemes' Region

2011 - Jemes' Heimatdorf

 


 

Hina Tariq

Das ist Hina Tariq, bis März 2013 unser Patenkind aus Pakistan.

Hina wurde am 10. Oktober 1999 geboren und lebt  in Chakwal (Provinz Panschab). Aufgrund der immer gefährlicher werdenden Situation in der Region musste sich Plan Pakistan 2013 aus der Region zurückziehen. Wir wünschen Hina Tariq alles Gute für ihre Zukunft.

 

 

Bilder von Hina

2011 2012

 

Berichte aus Hinas Region

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